Prof. Andreas Herrmann

Vocal Productions


Als Chordirektor der Münchner Philharmoniker und künstlerischer Leiter des Philharmonischen Chores München arbeitet Prof. Andreas Herrmann seit vielen Jahren mit Chören und Vokalensembles in unterschiedlichsten Stilrichtungen und Größen: Vokalensemble, Kammerchor, Oratorienchor, Opernchor, Konzertchor, Besetzungen vom Solistenensemble bis zum 500köpfigen Großchor wurden von ihm zusammengestellt und für die bekanntesten Dirigenten der Gegenwart einstudiert.
Zahlreiche nationale und internationale Konzertauftritte des Philharmonischen Chores, darunter eigene Dirigate Herrmanns als A-cappella- und Oratoriendirigent, Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren seinen künstlerischen Rang.

As choir director of the Munich Philharmonic Orchestra and artistic director of the Munich Philharmonic Choir, Prof. Andreas Herrmann has been working with choirs and vocal ensembles of various styles and sizes for many years: Vocal ensemble, chamber choir, oratorio choir, opera choir, concert choir, formations from soloist ensemble to 500-person large choir were compiled by him and rehearsed for the most famous conductors of the present day.
Numerous national and international concert performances of the Philharmonic Choir, including Herrmann's own conductorships as a cappella and oratorio conductor, radio and CD recordings are evidence of his artistic status.


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Der Philharmonische Chor München - der Chor der Münchner Philharmoniker - ist einer der führenden Konzertchöre Europas.

Er wurde 1895 von Franz Kaim, dem Gründer der Münchner Philharmoniker, ins Leben gerufen. Seit 1996 wird er von Chordirektor Andreas Herrmann, Professor für Chorleitung an der Hochschule für Musik und Theater München, geleitet. Das Repertoire erstreckt sich von barocken Oratorien über a-cappella- und chorsymphonische Literatur bis hin zu konzertanten Opern und den großen Chorwerken der Gegenwart.

-- Großartige Chorwerke --

Das musikalische Spektrum umfasst zahlreiche bekannte, aber auch weniger bekannte Werke von Mozart über Beethoven, Bruckner, Verdi, Puccini, Wagner und Strauss bis Schönbergs „Moses und Aron“ und Henzes „Bassariden“. Der Chor pflegt diese Literatur genauso wie die vielen großartigen Chorwerke der bedeutenden Meister Bach, Händel, Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann, Brahms, Bruckner, Reger, Strawinsky, Orff oder Penderecki. Er musizierte dabei unter der Leitung so bedeutender Komponisten und Dirigenten wie Gustav Mahler, Hans Pfitzner, Krzysztof Penderecki, Herbert von Karajan, Rudolf Kempe, Sergiu Celibidache, James Levine, Christian Thielemann, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Mariss Jansons, Kent Nagano, Fabio Luisi, Thomas Hengelbrock, Manfred Honeck und dem Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker, Valery Gergiev.

— Jubiläumsjahr —

Der Philharmonische Chor München feiert im Jahr 2020 seinen 125. Geburtstag. Das Gründungskonzert des Chores fand 1895 mit Händels „Messias“ statt. Dieses Werk wird anlässlich des Jubiläumsjahres im April 2020 der britische Originalklangspezialist Andrew Manze gemeinsam mit den Münchner Philharmonikern dirigieren.

— Alte und Neue Musik —

In den vergangenen Jahren hatten, neben den Schwerpunkten Klassik, Romantik und klassische Moderne, Alte und Neue Musik im Chorrepertoire an Bedeutung gewonnen: Nach umjubelten Aufführungen Bachscher Passionen unter Frans Brüggen folgte die Einladung zu den Dresdner Musikfestspielen mit Bachs h-Moll-Messe unter Hartmut Hänchen. Dirigenten wie Christopher Hogwood, Ton Koopman und Thomas Hengelbrock arbeiteten daraufhin gerne und regelmäßig mit dem Chor. Ton Koopman, einer der prominentesten Vertreter der historisch informierten Aufführungspraxis, dirigierte beispielsweise das "Weihnachtsoratorium“ und die "Johannes-Passion" von J. S. Bach, die den Chor zusammen mit den Philharmonikern auch nach Passau zu den "Europäischen Wochen" führte.

Die gleiche stringente Entwicklung in der Neuen Musik: Der Philharmonische Chor München und seine Ensembles waren immer wieder bei Ur- und Erstaufführungen zu hören, darunter Werke wie Krzysztof Pendereckis „Die sieben Tore Jerusalems“, George Crumbs „Star Child“, die Uraufführung der 2. Symphonie von Peter Michael Hamel bei der „XI. Münchener Biennale“, Wolfram Buchenbergs „Sieben Zaubersprüche“, Jan Müller-Wielands "Egmonts Freiheit - oder Böhmen liegt am Meer“ - in kongenialer Zusammenarbeit mit Klaus-Maria Brandauer - und die große russische Choroper „The Enchanted Wanderer“ von Rodion Shchedrin unter Valery Gergiev. Für den Sommer 2020 steht unter der Leitung von Kent Nagano das gigantische Oratorium „Die Arche“ von Jörg Widmann auf dem Programm, eine Münchner Erstaufführung. Die Uraufführung fand zur Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg statt.

-- Auch in der Opernwelt zuhause --

Neben dem Spektrum des gesamten Konzertchor-Repertoires ist der Philharmonische Chor München jedoch auch ein gefragter Interpret von Opernchören und setzt die mit James Levine begonnene Tradition konzertanter Opernaufführungen ("Fidelio“, „Idomeneo“, „Otello“, „Parsifal“ oder „Moses und Aron“), die auch unter Christian Thielemann ("Elektra", Ausschnitte aus den „Meistersingern“) weitergeführt wurde, fort. Auch Valery Gergiev hat sich seit seinem Amtsantritt mehrere konzertante Opern mit seinen Münchner Philharmonikern und dem Philharmonischen Chor vorgenommen; zur Aufführung kamen "Les Troyens" von Hector Berlioz sowie „Parsifal“ und der „Fliegende Holländer“ von Richard Wagner. Dass auch Chorpartien wie Bernsteins „Candide“ unter Kristjan Järvi, Berlioz’ „La Damnation de Faust“ unter Stéphane Denève, Puccinis „La Bohème“ unter Lorin Maazel, Johan Strauß’ „Fledermaus“ unter Manfred Honeck und Strawinskys „The Rake’s Progress“ unter Barbara Hannigan Einzug ins Chorrepertoire hielten, dokumentiert eindrucksvoll die Vielseitigkeit des Ensembles.

-- Einspielungen und Reisen --

Erfolge gibt es auch außerhalb des Gasteigs zu feiern: Die Einspielung von Karl Goldmarks romantischer Oper „Merlin“ mit dem Philharmonischen Chor München und der Philharmonie Festiva unter Gerd Schaller gewann Ende 2010 den „Echo Klassik“ in der Kategorie „Operneinspielung des Jahres – 19. Jahrhundert“. Mit derselben Besetzung wurden zahlreiche CDs veröffentlicht, wie die Einspielung von Franz von Suppés selten gespieltem „Requiem“ und die unbekannte romantische "Große e-moll-Messe" von Johann Ritter von Herbeck (1831-1877), die für den International Classical Music Award 2016 nominiert wurde. In Zusammenarbeit mit dem Französischen Rundfunk wird der Philharmonische Chor München im Juli 2019 bei der 150. Jubiläumssaison des äußerst renommierten Festivals „Choregies d’ Orange“, das jährlich in Südfrankreich in einem 7000 Plätze fassenden Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert nach Christus stattfindet, die 8. Symphonie von Gustav Mahler, die „Symphonie der Tausend“ unter der Leitung von Jaap van Zweden singen.

Äußerst renommiert sind Musikproduktionen aus eigenem Hause: Gemeinsam mit den Münchner Philharmonikern wurde die letzte Konzert-Produktion unter der Leitung von Lorin Maazel, das "Requiem" von Giuseppe Verdi, Ostern 2015 bei Sony veröffentlicht. Weihnachen 2015 wurde eine Vinyl-Single (45U/min) mit Weihnachtsmusik und Musik zum Neuen Jahr produziert. Beim hauseigenen Label der Philharmoniker wurde die II. Symphonie von Gustav Mahler ("Auferstehung") unter der Stabführung von Valery Gergiev produziert und erschien im September 2016. Im Frühjahr 2017 kam eine Aufnahme des War Requiems von Benjamin Britten unter Lorin Maazel auf den Markt und auch in der im Oktober 2018 erschienenen Jubiläums CD-Box der Münchner Philharmoniker ist der Chor in mehreren Veröffentlichungen zu hören. Darüber hinaus ist der Chor mit Einspielungen bei allen großen Labels vertreten.

Neben eigenen Konzertveranstaltungen ist der Chor auch gern gesehener Gast bei zahlreichen Konzertereignissen und Festivals im In- und Ausland. Mehr über den Philharmonischen Chor München, seine Konzerte, Projekte und Mitglieder erfahren Sie unter:
www.philchor.net.

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Der Philharmonische Chor in der Philharmonie/Gasteig
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