Prof. Andreas Herrmann

Vocal Productions


Willkommen ...

Prof. Andreas Herrmann ist freiberuflicher Musiker - Chorleiter, Dirigent und Komponist.
Schwerpunkte seiner Arbeit sind Chor- und Orchesterdirigieren, die pädagogische Arbeit als Professor an der Hochschule für Musik und Theater München, die künstlerische Arbeit als Chordirektor der Münchner Philharmoniker und Musikmanagement, dabei insbesondere die Zusammenstellung und Einstudierung von professionellen Konzertchören aller Größen und Couleur. Daneben ist er als Autor, Fotograf und Musikproduzent tätig.

Prof. Andreas Herrmann is a freelance musician - choir director, conductor and composer.
His work focuses on choir and orchestra conducting, pedagogical work as professor at the Munich University of Music and Theatre, artistic work as choir director of the Munich Philharmonic Orchestra and music management, in particular the compilation and staging of professional concert choirs of all sizes and genres. He also works as an author, photographer and music producer.

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Internationale Konzerte Wolfegg 2018

Beim Abschlusskonzert der Internationale Konzerten Wolfegg 2018 gestaltete der Philharmonische Chor München in der Einstudierung von Andreas Herrmann gemeinsam mit dem "Orchestra dell’Accademia Teatro alla Scala" unter dem Dirigat des Festivalleiters Manfred Honeck am Sonntag, den 1.7.2018, um 17 Uhr ein sakrales italienisches Programm.

Zu hören waren unter anderem das berühmte "Miserere" von Gregorio Allegri (1582-1652), das bis 1870 für 250 Jahre fester Bestandteil der Liturgie der Trauermetten der Karwoche in der Sixtinischen Kapelle war und dort als erster Psalm der "Laudes" gesungen wurde. Außerdem das "Requiem c-moll" für Chor und Orchester von Luigi Cherubini (1760-1842), den Ludwig van Beethoven als einen der größten dramatischen Komponisten seiner Zeit betrachtete und schätzte, sowie die "Laudi alla vergine Maria", ein A-cappella-Chor für hohe Stimmen aus Giuseppe Verdis Spätwerk "Quattro pezzi sacri", komponiert 1887–1888, zwischen "Otello" und "Falstaff".

Auszüge aus dem Presse-Echo:
Schwäbische Zeitung, 2. Juli 2018
Eindringliche Kirchenmusik aus drei Jahrhunderten
KATHARINA VON GLASENAPP
Das Kirchenkonzert in der Pfarrkirche St. Katharina zum Abschluss der Internationalen Wolfegger Konzerte bot, wie immer bei dem Dirigenten Manfred Honeck, ein ungemein dichtes Programm.
Zum wiederholten Mal war der Philharmonische Chor München zu Gast, Chorleiter Andreas Herrmann hatte seine Sängerinnen und Sänger perfekt auf ein selbst für sie in großen Teilen neues Repertoire eingestimmt.
Wie das Orchesterkonzert im Rittersaal am Samstag war auch das Kirchenkonzert, das dem Dirigenten immer besonders am Herzen liegt, von italienischer Musik geprägt: Zwei ebenso berühmte wie berührende A-cappella-Stücke bildeten den Rahmen, das gewichtige Requiem von Luigi Cherubini stand im Mittelpunkt. Das „Miserere mei, Dominus“, die Vertonung des 51. Psalms des römischen Priesters Gregorio Allegri aus den 1630er Jahren, war bis 1870 jedes Jahr am Karfreitag in der Sixtinischen Kapelle aufgeführt worden. Den Sängern des päpstlichen Chors war es verboten gewesen, die Noten aus der Hand zu geben oder abzuschreiben. Mozart hörte das Stück im Alter von vierzehn Jahren und schrieb es aus dem Gedächtnis auf, sonst wäre es vielleicht verloren gegangen. In der schlichten Komposition wechseln mehrstimmiger Satz und gregorianischer Choral ab.
Der Philharmonische Chor München pflegte einen schlanken, warmen Klang, ein Soloquartett mit einer in überirdische Höhen aufsteigenden Sopranistin war auf einer der Seitenemporen über dem Altarraum postiert – ein eindrücklicher Beginn!
(…)
Das Requiem in c-moll des italienischen Komponisten Luigi Cherubini war für die Komponisten des 19. Jahrhunderts von großer Bedeutung. Beethoven wünschte es sich zu seiner Trauerfeier, für viele spätere Kollegen setzte Cherubini hörbar Maßstäbe. Dennoch ist das facettenreiche Werk außerhalb Italiens relativ unbekannt. Nun konnte man es dank Honecks intensiver Gestaltung, dem großen Engagement der jungen Musiker des Orchestra dell’Accademia Teatro alla Scala und dem leistungsfähigen Philharmonischen Chor München erleben. Das Werk kommt ohne Solisten aus, nur für eine kurze Passage hebt sich ein Quartett aus dem Chor heraus. Die Tradition der musikalischen Rhetorik mit ihrem bittenden, flehenden Charakter im Requiem wird fortgeführt, gleichwohl fehlt es im flammenden „Dies irae“ nicht an stürmischer Dramatik. Eine kunstvolle Fuge im Offertorium , festlicher Jubel im „Sanctus“, ein lichtes „Pie Jesu“ und ein „Agnus Dei“, das sich aus angstvollen Punktierungen zu sanfter Ruhe wandelt, zeichnen das Werk aus.
Der wiederum beeindruckende Schluss des Konzerts war den Damen des Chors vorbehalten: Die „Laudi alla Vergine Maria“ sind ein Teil von Giuseppe Verdis „Quattro pezzi sacri“ und vertonen einen Text von Dante Alighieri aus seinem „Paradiso“. Schwebend leicht und ausdrucksvoll, unangestrengt auch nach langen Proben und am Ende des Konzerts folgte der Frauenchor dem fließend plastischen Dirigat von Manfred Honeck. Glockengeläut und herzlicher Beifall für das junge italienische Orchester, den Chor und seinen Leiter Andreas Herrmann und den Dirigenten beendeten ein intensives Konzertwochenende.

Vorarlberger Nachrichten vom 3.7.2018
Präzision, Preziosen, Lyrik und Leidenschaft
von Christl Voith
Internationale Wolf­egger Konzerte unter Manfred Honeck wurden begeistert gefeiert.
(…)
Mit Gregorio Allegris a cappella gesungenem „Miserere“ hatte der Philharmonische Chor München eingangs seine besondere Stimmkultur bewiesen, ebenso begeisterte zuletzt der Frauenchor a cappella mit Verdis spätem „Laudi alla vergine Maria“ in G-Dur. (…)
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Der Philharmonische Chor München in der Einstudierung von Prof. Andreas Herrmann bei den Proben unter Manfred Honeck in der Wolfegger Pfarrkirche St. Katharina

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Der wunderbare Mandarin

von Bela Bartók wurde am 20./21. und 22. Juni in der selten zu hörenden Urfassung mit gemischten Chor von den Münchner Philharmonikern im Gasteig aufgeführt. Die Choreinstudierung lag in den Händen von Andreas Herrmann. Die musikalische Leitung bei FRANÇOIS-XAVIER ROTH (Bild unten). Der französische Dirigent bettete dieses Stück in ein Programm mit weiteren farbigen Stücken, allesamt zum selben Zeitpunkt, vor 100 Jahren komponiert: Maurice Ravels "Alborada del gracioso", dann Edward Elgars Cellokonzert op. 85, e-moll, mit Alisa Weilerstein als Solistin, - und zuletzt dann die besagte Pantomime Bela Bartóks "Der wunderbare Mandarin". Nähere Infos finden Sie
hier im Programmheft …
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Pfingstfestpiele Baden-Baden

Bei den Pfingstfestspielen in Baden-Baden gab es auf die Einstudierung von Andreas Herrmann für Richard Wagners "Fliegenden Holländer" unter der Leitung von Stardirigent Valery Gergiev ein phänomenales Presse-Echo. Es gab außerdem eine Aufführung in der Münchner Gasteig-Philharmonie:
Online Merker vom 19.5.2018
https://onlinemerker.com/baden-baden-festspielhaus-der-fliegende-hollaender-kunzertant/
BADEN-BADEN/ Festspielhaus: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER – konzertant
Der Holländer als Retter in höchster Not -Richard Wagners „Fliegender Holländer“ konzertant am 18. Mai bei den Pfingstfestspielen im Festspielhaus/BADEN-BADEN
Ein betörendes Fest der Klangfarben. Vor allem die wilde Chromatik feierte dann später bei den Chor-Szenen wahre Triumphe. Da flossen Singstimmen und Orchester ganz zusammen, gingen im ungeheuren Brausen des Meeres unter und tauchten dann plötzlich wieder mit ungebändigter Strahlkraft auf. Im Englischhorn meldete sich zart die sphärenhafte Verheißung der Erlösungsmelodie. In wilder Leidenschaft tobte bei dieser gelungenen Aufführung immer wieder der ohrenbetäubende Sturm los, riss die fulminante Sängermannschaft gleichsam mit, ließ den Solisten kaum eine Atempause. Das war ein begeisterndes rhythmisches Pulsieren, das die Vision des gespenstisch vorbeigleitenden Schiffes in sich aufnahm und verinnerlichte.
(...) Und die Oboe beschrieb Sentas Vorzüge bis zum „Mitleids-Motiv“ mit bewegender Emphase. Hier leitete auch die Musik des Matrosenchors zum anmutigen Lied der Spinnerinnen über,
wobei sich der Philharmonische Chor München unter der subtilen Einstudierung von Andreas Herrmann weiter profilieren konnte.
(...) Exzellent gelang Gergiev mit dem Ensemble auch der dritte Aufzug mit der Bewährungsprobe von Sentas Treue. Die naturwüchsige Schilderung seemännischen Lebens trat dabei immer deutlicher hervor, Flammen waren an den Masten zu spüren – und ein kräftiger Rhythmus brauste durch die Segel. Und der Geisterchor wirkte daraufhin umso unheimlicher. Man begriff, dass Richard Wagner mit dem Fliegenden Holländer natürlich sich selbst meinte. Ovationen des Publikums belohnten diese von starkem innerem Feuer getragene Festspielaufführung.

Online Merker vom 19.5.2018
https://onlinemerker.com/baden-baden-der-fliegende-hollaender/
BADEN-BADEN: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
Sänger sind nun mal keine Automaten - Konzertante Aufführung 18.05.2018
In Klangschönheit wunderbar detailliert, vortrefflich ausbalanciert formierten sich die Damen des Philharmonischen Chors München (Andreas Herrmann) zum Spinnerinnenchor, sonor markant in rhythmischer Raffinesse gesellten sich die Männerstimmen zu den von Gewitter und Sturm umbrausten Vokal-Elementen.

Bachtrack.com, 17.5.2018
Valery Gergiev sticht mit einem konzertanten Holländer in See
Stimmgewaltig mischte der großbesetzte Philharmonische Chor mit, der die berühmt gewordenen Chöre der Spinnerinnen zu Beginn des zweiten und besonders der Matrosen zu Beginn des dritten Aufzugs kraft- und effektvoll sang.

Süddeutsche Zeitung (Feuilleton) vom 16.5.2018
Wagnerträume, hier werden sie wahr. (...) Der Tenor Eric Cutler als Erik trug mit sauberem, sicherem Tenor dazu bei, auch die Männerabteilung des Philharmonischen Chores.

Abendzeitung (Kultur) vom 16.5.2018
Münchner Philharmoniker - Valery Gergiev dirigiert Wagners "Fliegenden Holländer"
Valery Gergiev und die Philharmoniker mit Richard Wagners „Fliegendem Holländer“ im Gasteig
(...)
Dazu frische und machtvoll auftrumpfende Damen und Herren des Philharmonischen Chors (Einstudierung: Andreas Herrmann) und ein warmer, dunkler Orchesterklang.

Münchner Merkur vom 17.5.2018
"Fliegender Holländer im Münchner Gasteig"
(...) der klangmächtig auftrumpfende Philharmonische Chor (...)
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Beim Schlussapplaus im Festspielhaus Baden-Baden am 18.5.2018: Chor-Coach Andreas Herrmann rechts neben dem "Holländer" Albert Dohmen. In der Mitte Chefdirigent Valery Gergiev, im Hintergrund die Münchner Philharmoniker und der Philharmonische Chor München.

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Paradiesisch

Die Aufführungen des "Stabat Mater" von Antonín Dvorak im Gasteig unter der Leitung von Manfred Honeck (Bild unten von der abschließenden Matinee am 15. April) waren ein großer Erfolg. "Paradiesisch" titelt der Münchner Merkur. Die Süddeutsche Zeitung hebt die eindringliche Stimmung hervor: "Ganz leise, ja beinahe durchscheinend beginnt Antonín Dvořáks mächtige Marienverehrung "Stabat Mater" in der Philharmonie. Schlank mischen sich die Holzbläser durcheinander, trotz der Pauken. Als unheilvolle raunende Masse schmiegt sich der Chor schimmernd in diese Musik, nicht dramatisch, eher flüsternd betroffen und bewegend." Und die Abendzeitung schreibt zum Chor: "Wie aber der Philharmonische Chor München in der Einstudierung von Andreas Herrmann die lateinische Sprache mit nachdrücklichem Ernst deklamiert, wie die Soprane selbst in der Höhe noch locker bleiben und die aufschreiartigen Tutti vollkommen ausgewogen die Philharmonie erzittern lassen: Das ist schlichtweg große Kunst."
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Der Philharmonische Chor München (Einstudierung Andreas Herrmann) und die Münchner Philharmoniker am 15.4.2018 mit Dvoraks "Stabat Mater" unter der Leitung von Manfred Honeck

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Ein starkes musikdramatisches Ereignis

Manfred Honeck inszenierte Mozarts Requiem als opulente Klang-Collage. Der Philharmonische Chor München in der Einstudierung von Andreas Herrmann leistete innerhalb dieser besonderen Musikdramaturgie, in der neben dem eigentlichen Mozart-Requiem auch Gregorianik, Texte, Lieder von Franz Schubert und Richard Strauss, sowie ein eindrucksvolles A-Cappella-Werk des zeitgenössischen polnischen Komonisten Henryk Mikolai Gorecki zu einem besonderen "Ganzen" verschmolzen, Bedeutendes: Im O-Ton war in der österreichischen Presse zu lesen: "Heuer hat Manfred Honeck erstmals mit dem Philharmonischen Chor München einen Volltreffer gelandet, der als einer der führenden Profi-Konzertchöre Deutschlands alles in den Schatten stellt, was man hier bisher an vokaler Strahlkraft, Klangkultur und Präzision (Chorfuge im „Kyrie“) vernommen hat."
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Generalprobe Mozart-Requiem in der Erlöserkirche Lustenau/Vorarlberg/Österreich mit dem Philharmonischen Chor München (Einstudierung Andreas Herrmann) und dem Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Manfred Honeck (27.3.2018)

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Mendelssohn-Oratorium Elias in Bulgarien

Am 23. März 2018 dirigierte Andreas Herrmann mit überwältigendem Erfolg ein Konzert an der Oper in Plovdiv/Bulgarien. Auf dem Programm stand das Oratorium "Elias" von Felix Mendelssohn Bartholdy. Neben den Solisten Ivailo Dzhurov, Elias, Bass, Mark Fowler, Tenor, Stanislava Momekova und Svetlana Ivanova, Sopran, sowie Elena Isa, Alt, musizierten nach einwöchigen intensiven Proben unter seiner Leitung Chor und Orchester der Oper Plovdiv (Einstudierung: Dragomir Yossifov).
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Das südbulgarische Plovdiv (ca. 500000 Einwohner) hat eine sechstausendjährige Geschichte und wird 2019 Kulturhauptstadt Europas

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Zusammenarbeit mit Kent Nagano

Anfang März 2018 wurde von den Münchner Philharmonikern unter der Leitung des Hamburger GMD Kent Nagano die III. Symphonie von Gustav Mahler in der Gasteig-Philharmonie aufgeführt (Konzerte am 2./4. und 5.3.). Neben dem Philharmonischen Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann) sangen die Augsburger Domsingknaben (Einstudierung: Reinhard Kammler) und Elisabeth Kulmann, Alt.

SZ vom 5.3.2018: (…) Alle Theatralik tritt vor der magischen Überweltstimmung zurück, wenn Elisabeth Kulmann mit dem auratischen Zauber ihrer Altstimme das "Misterioso" von Nietzsches Mitternachtslied aus "Zarathustra" beschwört. In der Erzählung von den "Engeln" kommen der leuchtende Frauenchor des Philharmonischen Chores
und die Augsburger Domsingknaben (…) hinzu (…)
tz/MM vom 5.3.2018: (...) Das Publikum ist nach dem mächtigen Schluss im strahlenden D-Dur geplättet. Weihe-Stille vor dem Applaus, der immer stärker anschwillt - so bebt's in den Herzen nach. Genau so hört sich das an, wenn man wirklich ergriffen ist.
az vom 5.3.2018: (…) Nagano hatte mir Elisabeth Kulmann eine ideale Solistin für das heikle "O Mensch!"-Solo. DIe Mezzossopranistin sang mit pastoser Fülle und großer Wärme. Auch die Frauen des Philharmonischen Chors und die Augsburger Domsingknaben hatten einen starken Auftritt. Das hymnische Adagio nahmen Nagano und die Musiker fließend und mit einer Innigkeit, die nie auch nur die Grenzen zur Larmoyanz streifte.
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Andreas Herrmann mit dem Frauenchor des Philharmonischen Chores München - Chor der Münchner Philharmoniker

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Fasching mit Blechschaden

Dieses Jahres war es wieder so weit: Gemeinsam auf der Bühne: Blechschaden (Bob Ross) und der Philharmonische Chor München (Andreas Herrmann). Ein Riesenspaß in der Gasteig-Philharmonie am Mittwoch, den 31.1.2018 um 20 Uhr:
Blechschaden, das ist neben seinem Bier und Bayern München ein weiterer Top-Exportartikel Bayerns! Das Ensemble, auch als „Fremdenlegion der Münchner Philharmoniker“ bekannt, garantiert Musik und Spaß ohne Reue, ausverkaufte Konzertsäle und begeisterte Zuschauer, die sich noch lange nach dem Konzert vor Lachen die Bäuche halten! Unterstützt wird Blechschaden dabei vom Philharmonischen Chor München, der die Stimmen zur Stimmung liefert und sozusagen auf der Lokomotive des Karnevalszugs noch mal eine Schippe drauflegt.
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Fasching 2016 - im Gasteig - am 31.1.2018 mit neuem Programm …

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Ode an die Freude

Der Grandseigneur Maestro Kurt Masur lobte Andreas Herrmann, nach dessen Einstudierung der Neunten für die Dresdner Philharmoniker vor ein paar Jahren, er habe noch nie einen so hervorragend präparierten Chor vorgefunden. Vergangenes Silvester nun studierte Andreas Herrmann die "Neunte" für die Münchner Philharmoniker ein. Am Pult: Krzysztof Urbanski als kraftvoller Gestalter (Foto) - eine sehr gedeihliche Zusammenarbeit.
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MM vom 2.1.2018
(...) Dafür gab’s einen prachtvoll disponierten Philharmonischen Chor und Verschwenderisches auf den Solistenpositionen mit Simona Sáturová (Sopran), Katharina Matiera (Alt), einem unforciert zupackenden Maximilian Schmitt (Tenor), vor allem mit Georg Zeppenfeld (Bass), der vorführte: Ja, sogar die Neunte lässt sich so gestalten, als erlebte man sie zum ersten Mal.

AZ vom 2.1.2018
(...)
Beethovens Neunte mit den Münchner Philharmonikern unter Krzysztof Urbanski im Gasteig
Ein Mann wie ein Baum und mit einer Riesenstimme, die den sängerfeindlichen Gasteig sofort beherrscht. Bei Georg Zeppenfald findet das Solo "O Freunde nicht diese Töne!" endlich zu sich: Als Ordnungsruf, der das Drama des instrumentalen Teils von Beethovens Symphonie Nr. 9 von der gesungenen Utopie einer verbrüderten Menschheit trennt. Wer die traditionelle Aufführung der Münchner Philharmoniker zum Jahreswechsel öfters besucht, der weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist.
Ab der Freudenmelodie verbreitete sich diesmal fast wunschloses Glück: Der von Andreas Herrmann einstudierte Chor musste bei aller Intensität nie forcieren. Simona Saturnova und Katharina Maghiera meisterten locker den Wechsel zwischen Kraft und Ruhe beim "sanften Flügel". Maximilian Schmitt blieb beim "Froh wie seine Sonnen fliegen" länger hörbar (und schön!) wie die meisten seiner Kollegen. Der Dirigent Krzysztof Urbanski machte das gesungene Finale zum Ziel- und Angelpunkt der Neunten. (...)
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The Enchanted Wanderer

Das BR-Symphonieorchester und die Münchner Philharmoniker nehmen den 85. Geburtstag von Rodion Schtschedrin im Dezember 2017 zum Anlass für besondere Konzerte. Die Münchner Philharmoniker führen am 19. und 20. Dezember 2017 in der Gasteig Philharmonie Rodion Shchedrins "The Enchanted Wanderer" auf. Der Text dieser "Oper für die Konzertbühne" basiert auf einer Legende des russischen Erzählers Nikolai S. Leskov und erzählt von einem verzauberten Pilger. Das Werk für drei Solisten, großen Chor (Einstudierung: Andreas Herrmann) und Orchester feierte 2002 in New York Uraufführung. Die Münchner Erstaufführung von "The Enchanted Wanderer" von Rodion Shchedrin unter Valery Gergiev war ein großer Erfolg. Publikum wie Presse waren gleichermaßen begeistert, insbesondere vom 120-köpfigen Philharmonischen Chor (Einstudierung: Andreas Herrmann).
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Nach der Erstaufführung des "Enchanted Wanderer" am 19.12.2017 in der Münchner Gasteig-Philharmonie.
Im Hintergrund die Münchner Philharmoniker und der Philharmonische Chor München,
vorne: Rodion Shchedrin, Valery Gergiev, Andreas Herrmann, Sergej Aleksashkin, Ekaterina Sergeeva

bachtrack.com vom 21.12.2017
(...) Die über 120 Sängerinnen und Sänger des Philharmonischen Chors (Einstudierung: Andreas Hermann) waren hochmotiviert, gleichermaßen als murmelnd betende Gläubige in der Kirche sowie von außen kommentierender Chor einer griechischen Tragödie. Mit erfreulich vielen und guten Männerstimmen reich gesegnet begannen sie die Erzählung, fast nur hauchend, langsam anschwellend, mit Glockenklängen und wenigen Streichern zart ausgemalt. Sie zeigten aber auch ihr Vermögen, die wilde tartarische Volksmasse abzubilden, bewundernswert im russischen Idiom die angestachelte Wut und Tötungsabsicht in vielfarbigen musikalischen Bildern schonungslos herauszuschleudern. (...)

MM vom 21.12.2017
(...) die imposanten Chorszenen machten Effekt, und manches von Gergiev herausgekitzelte Instrumentationsdetail ließ aufhorchen (...)

AZ vom 20.12.2017
(...) Die Mezzosopranistin Ekaterina Sergeeva, der Tenor Andrei Popov und der Bassist Sergei Aleksashkin singen so wunderbar, dass man Ehrfurcht vor dem Niveau ihres Stammhauses, dem Mariinsky Theater in St. Petersburg, bekommen muss. Ebenso außerordentlich ist die Leistung des Philharmonischen Chores München (Einstudierung: Andreas Herrmann), dessen sensible Kraftentfaltung professionell zu nennen ist. (...)
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Zeitgenössische a-cappella-Musik

unter der Leitung von Prof. Andreas Herrmann umrahmte die hochkarätig besetzte Verleihung des Ökumenepreises 2017 an Kardinal Reinhard Marx und den Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern Heinrich Bedford-Strohm am 18. Dezember 2017 in der Katholischen Akademie in Bayern. Es kamen Werke von von György Ligeti (1923-2006), Claude Debussy (1862-1918), Carl Orff (1895-1982), Hugo Distler (1908-1942) und Jonathan Rathborne (*1957) zur Aufführung. Die gesamte Veranstaltung können Sie
hier in der BR-Mediathek sehen …

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Weihnachtsoratorium - Einstudierung für Ton Koopman

Sechs Kantaten, geschrieben für die Feiertage vom 1. Weihnachtstag 1734 bis zum Dreikönigstag 1735, bilden zusammen das „Weihnachtsoratorium“. War zu Zeiten Bachs eine Aufführung der einzelnen Teile in sechs Gottesdiensten des Weihnachtsfestkreises vorgesehen, werden heute meist ausgewählte Teile aufgeführt. Bach verwendet im Weihnachts-Oratorium dieselben musikalisch-dramatischen Formen wie in seinen oratorischen Passionen (Matthäus- und Johannes-Passion) und Oratorien (Himmelfahrts-Oratorium und Oster-Oratorium), legt den Schwerpunkt aber auf das Lyrische und Kontemplative. Es ist das populärste aller geistlichen Vokalwerke Bachs und zählt zu seinen berühmtesten geistlichen Kompositionen.
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Über die Konzerte der Münchner Philharmoniker und des Philharmonischen Chores (Einstudierung Andreas Herrmann) (in barocker Kammerchor-Besetzung) mit den Solisten Christina Landshamer, Sopran, Wiebke Lehmkuhl, Alt, Tilman Lichdi, Tenor und Michael Volle, Bass unter der Leitung von Ton Koopman (Foto Eddy Posthuma de Boer oben) war zu lesen:

bachtrack.com vom 9.12.2017
Zwischen Neu und Alt: Bachs Weihnachtsoratorium mit den Münchner Philharmonikern

Mit seinem Weihnachtsoratorium hat der tief gläubige Johann Sebastian Bach der Geburt Jesus Christus ein Denkmal gesetzt, das sich heute zur Weihnachtszeit höchster Beliebtheit erfreut und in zahlreichen Aufführungen zu einem so festen Bestandteil der Weihnachtszeit geworden ist, wie der Adventkranz oder Weihnachtsbaum. Die Münchner Philharmoniker stellten sich daher zurecht die Frage, wie sich eine mögliche Interpretation von den zahlreichen anderen Aufführungen unterscheiden könnte. Mit Ton Koopman haben die Philharmoniker einen ausgewiesenen Experten für Alte Musik ans Pult geholt, der den Versuch wagte, die alte Qualität des Oratoriums auf das moderne Instrumentarium zu übertragen.

Neben Koopman und den Philharmonikern trugen vor allem die Solisten und der Philharmonische Chor München zu einem gelungenen Oratorium bei, das allerdings gegen die Akustik der Philharmonie anzukämpfen hatte. Denn die festlichen Jubelchöre des „Jauchzet, frohlocket“, die sich sonst zumeist in prächtige Kirchenakustik wälzen können, wirkten in der Philharmonie ziemlich dröge. Die Entscheidung, den Chor mit gut fünfzig Sängern recht groß zu besetzen, erwies sich daher allerdings als richtig, da der Philharmonische Chor (Einstudierung Andreas Herrmann) nicht nur einen prächtigen Klang präsentierte, sondern auch sehr detailliert artikulierte und homogen agierte. Jede Stimme wirkte ausgewogen repräsentiert und der Chor schuf eine angenehme Transparenz in den Chorälen. (...)

MM / Oberbayerisches Volksblatt vom 9.12.2017
(...) „Jauchzet, frohlocket“ kommt energiegeladen und lebendig daher. Daran hat der Philharmonische Chor (Einstudierung: Andreas Herrmann) maßgeblichen Anteil, durch klare Artikulation, Homogenität und Klangschönheit. (...)

SZ vom 9.12.2017
Tiefsinnig - Ton Koopman mit Bachs Weihnachtsoratorium
(...) mit dem "Jauchzet, Frohlocket"-Jubilus entfaltete der 55 Sänger starke Chor (trainiert von Andreas Herrmann) eine vitale Strahlkraft (...)

AZ vom 8.12.2017
Ton Koopman, die Münchner Philharmoniker und der Philharmonische Chor mit Bachs „Weihnachtsoratorium“ im Gasteig
(...) der Philharmonische Chor ist mit gut 50 Köpfen in einer Stärke besetzt, die Historisierer eigentlich kaum mehr einzusetzen wagen.
Eine gewisse Inkonsequenz kennzeichnet also diese Aufführung der ersten vier Kantaten aus Bachs wohl populärstem Werk. Das ist durchaus kein Problem, in der Musik muss es schließlich nicht puristisch zugehen. Die Größe des Chors ist unbestreitbar ein Vorteil, nicht zuletzt auch, weil Andreas Herrmann in seiner Einstudierung eine Ausgeglichenheit erreicht hat, die sonst nur professionellen Ensembles zukommt. Die oft unterrepräsentierten Register, Alt und Bass, sind mit klaren Linienführungen präsent, wie sie dünner besetzten Chören deutlich schwerer möglich sind. (...)