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Prof. Andreas Herrmann ist freiberuflicher Musiker und Dirigent.
Schwerpunkte seiner Arbeit sind Chor- und Orchesterdirigieren, die pädagogische Arbeit als Professor an der Hochschule für Musik und Theater München, die künstlerische Arbeit als Chordirektor der Münchner Philharmoniker und Musikmanagement, dabei insbesondere die Zusammenstellung und Einstudierung von professionellen Konzertchören aller Größen und Couleur. Daneben ist er als Autor, Fotograf und Musikproduzent tätig.

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Fasching mit Blechschaden

Diese Woche ist es wieder so weit: Gemeinsam auf der Bühne: Blechschaden (Bob Ross) und der Philharmonische Chor München (Andreas Herrmann). Restkarten für diesen Riesenspaß in der Gasteig-Philharmonie am Mittwoch, den 31.1.2018 um 20 Uhr sind noch über
München Ticket erhältlich.

Blechschaden, das ist neben seinem Bier und Bayern München ein weiterer Top-Exportartikel Bayerns! Das Ensemble, auch als „Fremdenlegion der Münchner Philharmoniker“ bekannt, garantiert Musik und Spaß ohne Reue, ausverkaufte Konzertsäle und begeisterte Zuschauer, die sich noch lange nach dem Konzert vor Lachen die Bäuche halten! Unterstützt wird Blechschaden dabei vom Philharmonischen Chor München, der die Stimmen zur Stimmung liefert und sozusagen auf der Lokomotive des Karnevalszugs noch mal eine Schippe drauflegt.
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Fasching 2016 - im Gasteig - am 31.1.2018 mit neuem Programm …

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Ode an die Freude

Der Grandseigneur Maestro Kurt Masur lobte Andreas Herrmann, nach dessen Einstudierung der Neunten für die Dresdner Philharmoniker vor ein paar Jahren, er habe noch nie einen so hervorragend präparierten Chor vorgefunden. Vergangenes Silvester nun studierte Andreas Herrmann die "Neunte" für die Münchner Philharmoniker ein. Am Pult: Krzysztof Urbanski als kraftvoller Gestalter (Foto) - eine sehr gedeihliche Zusammenarbeit.
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MM vom 2.1.2018
(...) Dafür gab’s einen prachtvoll disponierten Philharmonischen Chor und Verschwenderisches auf den Solistenpositionen mit Simona Sáturová (Sopran), Katharina Matiera (Alt), einem unforciert zupackenden Maximilian Schmitt (Tenor), vor allem mit Georg Zeppenfeld (Bass), der vorführte: Ja, sogar die Neunte lässt sich so gestalten, als erlebte man sie zum ersten Mal.

AZ vom 2.1.2018
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Beethovens Neunte mit den Münchner Philharmonikern unter Krzysztof Urbanski im Gasteig
Ein Mann wie ein Baum und mit einer Riesenstimme, die den sängerfeindlichen Gasteig sofort beherrscht. Bei Georg Zeppenfald findet das Solo "O Freunde nicht diese Töne!" endlich zu sich: Als Ordnungsruf, der das Drama des instrumentalen Teils von Beethovens Symphonie Nr. 9 von der gesungenen Utopie einer verbrüderten Menschheit trennt. Wer die traditionelle Aufführung der Münchner Philharmoniker zum Jahreswechsel öfters besucht, der weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist.
Ab der Freudenmelodie verbreitete sich diesmal fast wunschloses Glück: Der von Andreas Herrmann einstudierte Chor musste bei aller Intensität nie forcieren. Simona Saturnova und Katharina Maghiera meisterten locker den Wechsel zwischen Kraft und Ruhe beim "sanften Flügel". Maximilian Schmitt blieb beim "Froh wie seine Sonnen fliegen" länger hörbar (und schön!) wie die meisten seiner Kollegen. Der Dirigent Krzysztof Urbanski machte das gesungene Finale zum Ziel- und Angelpunkt der Neunten. (...)
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The Enchanted Wanderer

Das BR-Symphonieorchester und die Münchner Philharmoniker nehmen den 85. Geburtstag von Rodion Schtschedrin im Dezember 2017 zum Anlass für besondere Konzerte. Die Münchner Philharmoniker führen am 19. und 20. Dezember 2017 in der Gasteig Philharmonie Rodion Shchedrins "The Enchanted Wanderer" auf. Der Text dieser "Oper für die Konzertbühne" basiert auf einer Legende des russischen Erzählers Nikolai S. Leskov und erzählt von einem verzauberten Pilger. Das Werk für drei Solisten, großen Chor (Einstudierung: Andreas Herrmann) und Orchester feierte 2002 in New York Uraufführung. Die Münchner Erstaufführung von "The Enchanted Wanderer" von Rodion Shchedrin unter Valery Gergiev war ein großer Erfolg. Publikum wie Presse waren gleichermaßen begeistert, insbesondere vom 120-köpfigen Philharmonischen Chor (Einstudierung: Andreas Herrmann).
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Nach der Erstaufführung des "Enchanted Wanderer" am 19.12.2017 in der Münchner Gasteig-Philharmonie.
Im Hintergrund die Münchner Philharmoniker und der Philharmonische Chor München,
vorne: Rodion Shchedrin, Valery Gergiev, Andreas Herrmann, Sergej Aleksashkin, Ekaterina Sergeeva

bachtrack.com vom 21.12.2017
(...) Die über 120 Sängerinnen und Sänger des Philharmonischen Chors (Einstudierung: Andreas Hermann) waren hochmotiviert, gleichermaßen als murmelnd betende Gläubige in der Kirche sowie von außen kommentierender Chor einer griechischen Tragödie. Mit erfreulich vielen und guten Männerstimmen reich gesegnet begannen sie die Erzählung, fast nur hauchend, langsam anschwellend, mit Glockenklängen und wenigen Streichern zart ausgemalt. Sie zeigten aber auch ihr Vermögen, die wilde tartarische Volksmasse abzubilden, bewundernswert im russischen Idiom die angestachelte Wut und Tötungsabsicht in vielfarbigen musikalischen Bildern schonungslos herauszuschleudern. (...)

MM vom 21.12.2017
(...) die imposanten Chorszenen machten Effekt, und manches von Gergiev herausgekitzelte Instrumentationsdetail ließ aufhorchen (...)

AZ vom 20.12.2017
(...) Die Mezzosopranistin Ekaterina Sergeeva, der Tenor Andrei Popov und der Bassist Sergei Aleksashkin singen so wunderbar, dass man Ehrfurcht vor dem Niveau ihres Stammhauses, dem Mariinsky Theater in St. Petersburg, bekommen muss. Ebenso außerordentlich ist die Leistung des Philharmonischen Chores München (Einstudierung: Andreas Herrmann), dessen sensible Kraftentfaltung professionell zu nennen ist. (...)
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Zeitgenössische a-cappella-Musik

unter der Leitung von Prof. Andreas Herrmann umrahmte die hochkarätig besetzte Verleihung des Ökumenepreises 2017 an Kardinal Reinhard Marx und den Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern Heinrich Bedford-Strohm am 18. Dezember 2017 in der Katholischen Akademie in Bayern. Es kamen Werke von von György Ligeti (1923-2006), Claude Debussy (1862-1918), Carl Orff (1895-1982), Hugo Distler (1908-1942) und Jonathan Rathborne (*1957) zur Aufführung. Die gesamte Veranstaltung können Sie
hier in der BR-Mediathek sehen …

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Weihnachtsoratorium - Einstudierung für Ton Koopman

Sechs Kantaten, geschrieben für die Feiertage vom 1. Weihnachtstag 1734 bis zum Dreikönigstag 1735, bilden zusammen das „Weihnachtsoratorium“. War zu Zeiten Bachs eine Aufführung der einzelnen Teile in sechs Gottesdiensten des Weihnachtsfestkreises vorgesehen, werden heute meist ausgewählte Teile aufgeführt. Bach verwendet im Weihnachts-Oratorium dieselben musikalisch-dramatischen Formen wie in seinen oratorischen Passionen (Matthäus- und Johannes-Passion) und Oratorien (Himmelfahrts-Oratorium und Oster-Oratorium), legt den Schwerpunkt aber auf das Lyrische und Kontemplative. Es ist das populärste aller geistlichen Vokalwerke Bachs und zählt zu seinen berühmtesten geistlichen Kompositionen.
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Über die Konzerte der Münchner Philharmoniker und des Philharmonischen Chores (Einstudierung Andreas Herrmann) (in barocker Kammerchor-Besetzung) mit den Solisten Christina Landshamer, Sopran, Wiebke Lehmkuhl, Alt, Tilman Lichdi, Tenor und Michael Volle, Bass unter der Leitung von Ton Koopman (Foto Eddy Posthuma de Boer oben) war zu lesen:

bachtrack.com vom 9.12.2017
Zwischen Neu und Alt: Bachs Weihnachtsoratorium mit den Münchner Philharmonikern

Mit seinem Weihnachtsoratorium hat der tief gläubige Johann Sebastian Bach der Geburt Jesus Christus ein Denkmal gesetzt, das sich heute zur Weihnachtszeit höchster Beliebtheit erfreut und in zahlreichen Aufführungen zu einem so festen Bestandteil der Weihnachtszeit geworden ist, wie der Adventkranz oder Weihnachtsbaum. Die Münchner Philharmoniker stellten sich daher zurecht die Frage, wie sich eine mögliche Interpretation von den zahlreichen anderen Aufführungen unterscheiden könnte. Mit Ton Koopman haben die Philharmoniker einen ausgewiesenen Experten für Alte Musik ans Pult geholt, der den Versuch wagte, die alte Qualität des Oratoriums auf das moderne Instrumentarium zu übertragen.

Neben Koopman und den Philharmonikern trugen vor allem die Solisten und der Philharmonische Chor München zu einem gelungenen Oratorium bei, das allerdings gegen die Akustik der Philharmonie anzukämpfen hatte. Denn die festlichen Jubelchöre des „Jauchzet, frohlocket“, die sich sonst zumeist in prächtige Kirchenakustik wälzen können, wirkten in der Philharmonie ziemlich dröge. Die Entscheidung, den Chor mit gut fünfzig Sängern recht groß zu besetzen, erwies sich daher allerdings als richtig, da der Philharmonische Chor (Einstudierung Andreas Herrmann) nicht nur einen prächtigen Klang präsentierte, sondern auch sehr detailliert artikulierte und homogen agierte. Jede Stimme wirkte ausgewogen repräsentiert und der Chor schuf eine angenehme Transparenz in den Chorälen. (...)

MM / Oberbayerisches Volksblatt vom 9.12.2017
(...) „Jauchzet, frohlocket“ kommt energiegeladen und lebendig daher. Daran hat der Philharmonische Chor (Einstudierung: Andreas Herrmann) maßgeblichen Anteil, durch klare Artikulation, Homogenität und Klangschönheit. (...)

SZ vom 9.12.2017
Tiefsinnig - Ton Koopman mit Bachs Weihnachtsoratorium
(...) mit dem "Jauchzet, Frohlocket"-Jubilus entfaltete der 55 Sänger starke Chor (trainiert von Andreas Herrmann) eine vitale Strahlkraft (...)

AZ vom 8.12.2017
Ton Koopman, die Münchner Philharmoniker und der Philharmonische Chor mit Bachs „Weihnachtsoratorium“ im Gasteig
(...) der Philharmonische Chor ist mit gut 50 Köpfen in einer Stärke besetzt, die Historisierer eigentlich kaum mehr einzusetzen wagen.
Eine gewisse Inkonsequenz kennzeichnet also diese Aufführung der ersten vier Kantaten aus Bachs wohl populärstem Werk. Das ist durchaus kein Problem, in der Musik muss es schließlich nicht puristisch zugehen. Die Größe des Chors ist unbestreitbar ein Vorteil, nicht zuletzt auch, weil Andreas Herrmann in seiner Einstudierung eine Ausgeglichenheit erreicht hat, die sonst nur professionellen Ensembles zukommt. Die oft unterrepräsentierten Register, Alt und Bass, sind mit klaren Linienführungen präsent, wie sie dünner besetzten Chören deutlich schwerer möglich sind. (...)

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